Wärmebrücken - erkennen, analysieren, berechnen

Zum Thema:

Der Vermeidung und Berechnung von Wärmebrücken kommt immer größere Bedeutung zu. Insbesondere bei der energetischen Sanierung können oft entsprechende Energiekennwerte und somit Fördervoraussetzungen nicht eingehalten werden, wenn die Wärmebrückenberechnung keine entsprechende Berücksichtigung findet. Spätestens im Zusammenhang mit dem Passivhausstandard müssen Wärmebrücken detailliert quantifiziert werden. Durch richtige Planung und Berechnung können Wärmebrücken deutlich reduziert bzw. vermieden werden.

Im Zuge weiterer energetischer Verschärfungen aber auch im Bereich von durch die KfW geförderten Bestandsnachweisen gewinnen Wärmebrücken aus energetischer Sicht einen immer größeren Stellenwert. Doch bevor dieser Schritt der numerischen Analyse vollzogen wird, ist ein handwerksgerechtes Detail zu planen. Dieses ist aus dem jeweiligen konstruktiven und gestalterischen Gesamtzusammenhang zu entwerfen und zu entwickeln. Bei diesem Gestaltungsprozess lediglich nur Einzelaspekte zu betonen, führt meist nur zu wenig befriedigenden Gesamtlösungen und kann im Einzelfall zu Bauschäden führen. Ausgehend von Energiebilanzen (nach EnEV oder PHPP) stellt der Workshop zunächst das Entwickeln von Details für im Neubau typische Konstruktionsweisen im Holzleicht- und Massivbau dar. Im zweiten Schritt werden die Rechenrandbedingungen zur Quantifizierung von Wärmebrücken vorgestellt und in einem Praxisworkshop mit entsprechender Softwareanwendung berechnet.