Energieplanung und Energiekonzepte in der Praxis - Schwerpunkt Nichtwohngebäude

Ab 2019 müssen alle öffentlichen Neubauten (ab 2021 dann alle Neubauten) die Anforderungen an ein Niedrigstenergiegebäude („Nearly-zero-energy-building“) erfüllen. Dabei ist nicht nur eine hohe Energieeffizienz gefordert, sondern der verbleibende geringe Energiebedarf ist zu einem wesentlichen Teil aus erneuerbaren Energien zu decken. Mit der seit 2016 verschärften Energieeinsparverordnung EnEV in Verbindung mit dem bereits novellierten Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG und EWärmeG sind bei öffentlichen Gebäuden die energetischen Anforderungen wesentlich erhöht. Insbesondere sind auch öffentliche Bestandsgebäude in der Pflicht. Im Seminar wird nicht nur anhand mehrerer Beispiele realisierter Projekte praxisnah vermittelt, wie sinnvolle Energiekonzepte mit dem Ziel hoher Energiestandards aussehen können. Es wird detailliert besprochen, welche Leistungen dazu zwischen Bauherrenseite und Planern definiert und vereinbart werden müssen. Von großem Vorteil ist dabei das 2016 neu aufgelegte Förderprogramm für Kommunen, mit dem 80% der Beratungskosten für Energiekonzepte sowohl bei der Sanierung wie auch im Neubau übernommen werden können.

Inhalte