Praxisworkshop Energieberatung pur - die Software hilft nicht immer

Zum Thema
Der Einsatz von Energieberater-Bilanzierungssoftware ist in vielen Fällen nicht zielführend. Berechnungen/Abschätzungen mittels kompakter Ansätze/Formeln und Taschenrechner sind hier gefragt. Man könnte auch sagen „Zurück zu den Wurzeln“. Verloren geglaubte Tugend lebt auf: Das Heizperiodenbilanzverfahren nach DIN 4108-6, für den EnEV-Nachweis von Wohngebäuden zulässig bis zur EnEV 2007. 

Beispielfragen
- Wieviel Einsparung bringt der Austausch von drei Fenstern? Wann rechnet er sich?
- Lohnt sich das Nachdämmen einer in der Vergangenheit „übersehenen“ Wärmebrücke?
- Ist das Dämmen der obersten Geschossdecke (EnEV-Nachrüstpflicht) wirtschaftlich? 
  Wenn nein: Wie stelle/begründe ich einen Befreiungsantrag?

Didaktik und Hilfsmittel
Anhand konkreter Fallbeispiele werden im Workshop die notwendigen Werkzeuge ermittelt und angewendet. Die Teilnehmer brauchen einen Taschenrechner und zusätzlich einen PC mit MS Excel und Word. Der Referent stellt verschiedene Arbeitshilfen auf USB-Stick zur Verfügung. 

Inhalte
- Ermittlung des Einsparpotenzial bauteilbezogener Maßnahmen
   Wärmedämmung von Bauteilflächen
   Wärmedämmung von Wärmebrücken
   Verbesserung Luftdichtheit
   Rohrleitungsdämmung
- Wirtschaftlichkeit
   Energetische Kosten
   Amortisation
   Preis der eingesparten Kilowattstunde
- Anwendung der o. g. Verfahren im Rahmen von
   kompakter Bauherrenberatung
   Befreiungsantrag bei Nichteinhaltung der EnEV
   Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von Nachrüstpflichten nach EnEV